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Der Paritätische - Unser Spitzenverband

Ausgezeichnet mit dem Gesundheitspreis 2014 - Landesinitiative Gesundes Land Nordrhein-Westfalen

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Neuigkeiten

  • Die KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit geht rund um den Internationalen Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober in ihre vierte Auflage. Unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker laden verschiedene Akteure aus der Region Köln/Bonn vom 6. bis zum 15. Oktober zu zahlreichen Veranstaltungen ein.

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  • Die Geschäftsstelle der GpG NRW ist ab dem 11.04.2016 unter folgender Anschrift erreichbar: 

    GpG NRW – Gesellschaft für psychische Gesundheit in Nordrhein-Westfalen gGmbH

    Neuenhofer Straße 84-86
    42657 Solingen

    Tel. 0212 / 244 318- 0
    Fax: 0212 / 244 318- 29


  • 07. Dezember 2015

    Bericht zum 20th International Meeting on the Treatment of Psychosis

    In der letzten Augustwoche 2015 fand in Solingen das „International Meeting on the Treatment of Psychosis“ statt. Unter diesem etwas sperrigen Titel hatten Tom Andersen aus Tromsø, Norwegen, und Jaakko Seikkula, damals in der finnischen Provinz West-Lappland tätig, im Sommer 1996 Fachleute aus den skandinavischen Ländern zusammengeführt, die mit den genannten Ansätzen arbeiteten oder dies beabsichtigten. Im mittelschwedischen Falun stellten sie sich gegenseitig vor und tauschten ihre Konzepte und Erfahrungen aus. Lesen Sie hier mehr

     


 

Ein Jahr Integrierte Versorgung in NRW - Eine Zwischenbilanz

07. Mai 2013

Im April 2012 starteten die ersten Versorgungsregionen in Nordrhein-Westfalen ihre Arbeit in der Integrierten Versorgung für psychisch kranke Menschen.

In drei Programmen der Partnerkassen der GpG NRW und mittlerweile 13 Regionen (Kreise und kreisfreie Städte) wird das ambulante Versorgungsprogramm durch unsere gemeindepsychiatrischen Partner angeboten.

Folgende neue Versorgungsprogramme bieten die teilnehmenden Krankenkassen ihren Versicherten an:

Das

  • "NWpG - NetzWerk psychische Gesundheit" wird den Versicherten der TK, der KKH sowie der AOK Rheinland/Hamburg angeboten.
  • "SeGel - Seelische Gesundheit leben" heißt es für Versicherte der Betriebskrankenkassen Aesculap, Merck, Daimler, Salus, Siemens sowie der HMR und IHV
  • und "ViaMente" für Versicherte der pronova BKK, jedoch ausschließlich in den Regionen Köln und Leverkusen.

In folgenden Regionen können Versicherte der teilnehmenden Krankenkassen bereits am ambulanten Versorgungsprogramm teilnehmen: Bonn, Duisburg, Essen, Kreis Lippe, Kreis Mettmann Süd (Langenfeld, Monheim, Hilden), Kreis Minden-Lübbecke, Köln, Leverkusen, Mülheim a. d. Ruhr, Münster, Oberhausen, Paderborn sowie Solingen. Weitere Regionen bereiten sich derzeit auf diese neue Aufgabe vor und starten voraussichtlich noch in diesem Jahr mit der Versorgung. Dazu zählen u.a. der Rhein-Erft-Kreis, der Kreis Wesel, Mönchengladbach, Dortmund, Wuppertal sowie der Rheinisch Bergische Kreis

Nach einem Jahr kann die GpG NRW nun eine erfolgreiche Zwischenbilanz ziehen: Über 2.000 Interessenten wurden dem Netzwerk durch die teilnehmenden Krankenkassen gemeldet. Rund 600 davon nehmen bereits am Versorgungsprogramm teil - Tendenz steigend. Im Laufe des zweiten Quartals 2013 plant nun auch die AOK Rheinland/Hamburg Ihre Versicherten im Rheinland gezielt über das neue Angebot zu informieren.

Alle angebotenen Programme sind für die Versicherten freiwillig, kostenlos, jederzeit kündbar und als Ergänzung zur haus- und fachärztlichen Versorgung etabliert. Erst nach einem unverbindlichen Informationsgespräch mit dem zukünftigen Bezugsbegleiter entscheidet der Versicherte, ob er die vielfältigen ambulanten Hilfen und Angebote der Einrichtung in Anspruch nehmen möchte. Wichtig dabei ist natürlich der Wille des Klienten in schwierigen Situationen zuerst den Bezugsbegleiter oder das Behandlungsteam zu kontaktieren, um eine stationäre Aufnahme in einer (psychiatrischen) Klinik möglichst zu vermeiden. Regelmäßig erreichen uns über unsere regionalen Partner hierzu positive Rückmeldungen der Teilnehmenden, die uns in unserer täglichen Arbeit bestärken und von denen wir einige hier beispielhaft erwähnen möchten:

Eine Klientin berichtete über Ihren Aufenthalt in der Krisenwohnung. Sie war nach 3 Tagen intensiver persönlicher Betreuung durch ein interdisziplinäres Team wieder in der Lage ihren Alltag in der gewohnten Umgebung zu Hause zu meistern. Aus Erfahrung berichtete sie, dass sie sich in der Vergangenheit in einer solchen Phase ihrer Erkrankung für mindestens 14 Tage in stationärer Behandlung befunden hätte. Besonders wichtig war ihr, dass sie die Krise ohne jegliche Medikamentenumstellung bewältigt hat.

Eine andere Klientin berichtete, dass ihr allein die Rufnummer der Rund-um-die-Uhr-Hotline in ihrer Handtasche extrem viel Sicherheit gibt. Im Notfall wüsste sie nun, an wen sie sich wenden kann wenn es zu einer Verschlechterung ihres Zustandes kommt. Die Notfall-Hotline steht allen eingeschriebenen Klienten zur Verfügung und wird durch die jeweiligen Teammitglieder des regionalen Partners besetzt.

Zurzeit finden in den rheinischen Regionen Pressegespräche zum Programm "NWpG -NetzWerk psychische Gesundheit" statt. Vertreter der drei Partnerkassen, Mitarbeiter der regionalen Partnereinrichtung sowie die GpG NRW stehen dabei den Medien "Rede und Antwort" zum Programm, seinen Zielen und der Motivation aller Beteiligten das Projekt trotz oder gerade wegen seiner vielfältigen Herausforderungen umzusetzen. Aktuelle Berichte und Meldungen finden Sie in unserer Rubrik Mediathek.